Platon & Co.: Gottfried Wilhelm Leibniz

An seinem Lebensabend legt Gottfried Wilhelm Leibniz, das Universalgenie seiner Zeit, die Schreibfeder beiseite und erklärt seine Beschreibung des Universums für abgeschlossen. Aber seinem jungen Freund Theodor lässt eine Frage keine Ruhe: Warum gibt es das Böse? Und warum begehen die Menschen Verbrechen?

Für Kopfzerbrecher:
Warum ist alles so und nicht anders?
Sextus Tarquinius und die unendliche Pyramide der Möglichkeiten

Jean Paul Mongin, Julia Wauters
Leibniz oder die beste der möglichen Welten

Aus dem Französischen von Heinz Jatho
64 Seiten, Gebunden, 64 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-03734-508-X
€ 14,95 / CHF 20,00

Erscheint Herbst 2015

Gottfried Wilhelm Leibniz

Geboren 21.6.1646 in Leipzig; gestorben 14.11.1716 in Hannover.

Leibniz ist das Paradebeispiel eines Universalgelehrten, und er gilt zugleich als der letzte seiner Art. Es gibt kaum ein Gebiet, zu dem er nicht bahnbrechende Erkenntnisse beigesteuert hätte. Er revolutionierte mit der Erfindung der Infinitesimalrechnung die Mathmatik, schrieb die Geschichte des Hauses der Welfen (die nie fertig wurde), erfand den Dampfkochtopf, baute eine Rechenmaschine und erkannte in einem prähistorischen Skelett als erster, dass man nicht die Überreste eines Riesen vor sich habe, sondern die eines Mammuts oder See-Elefanten. Und er war, nicht zuletzt, Philosoph und entwickelte Konzepte wie die Monadenlehre, das Prinzip des zureichenden Grundes oder den Gedanken, dass Gott die beste aller möglichen Welten erschaffen hat. Er veröffentlichte nur wenige Bücher und hat stattdessen eine Unmenge an Briefen und Blättern hinterlassen.

»Wenn man einmal in sich geht und seine eigenen Talente mit denen eines Leibniz vergleicht, dann ist man versucht, alle Bücher von sich zu werfen und in irgendeinem versteckten Winkel dieser Welt ruhig sterben zu gehen.« (Denis Diderot)

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