Platon & Co.: Laotse

Ein Komet, heißt es, soll die Geburt von Laotse angekündigt haben. Dieser kleine alte Mann, Archivar am Hof des Kaisers von China, erkannte einst die Nichtigkeit allen Wissens und suchte stattdessen den Weg zur wahren Weisheit. Aber wo war dieser Weg zu finden?

Für Suchende:
Der Taoismus – Die Lehre des Weges
»Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.«

Miriam Henke, Jérôme Meyer-Bisch
Laotse oder der Weg des Drachen

Aus dem Französischen von Thomas Laugstien
64 Seiten, Gebunden, 64 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-03734-684-6
€ 14,95 / CHF 20,00

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Laotse

6. Jahrhundert vor Christus.

»Laotse gehört zu den unsterblichen Weisen, deren Denken ein Widerschein des göttlichen Lichtes auf Erden ist.
Weil er immerfort Dinge von hoher Geistigkeit betrachtete, konnte er nicht umhin, auf Sprachbilder zurückzugreifen, um das ewige und unergründliche Prinzip aller Dinge vor Augen zu führen. ›Ich kenne seinen Namen nicht‹, sagte er, ›deshalb verwende ich das Wort tao – der Weg.‹
Als Laotse einst China verlassen wollte, hielt ihn der Torwächter an der Großen Mauer auf und bat ihn, seine Lehre aufzuschreiben. Und so entstand das Tao Te King – das Buch vom Weg.« (nach Sima Qian, Shiji, 104 v. Chr.)

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