Platon & Co.: René Descartes

In einer kalten Winternacht, die ganze Stadt liegt längst in tiefem Schlaf, wird Herr Descartes plötzlich von Zweifeln befallen: Was, wenn zwei und drei vielleicht gar nicht fünf ergibt? Täuscht mich ein böser Geist in allen Dingen? Und ist die Welt gar nur ein Traum?

Für Zweifler:
Der Dualismus von Geist und Materie
»Ich denke, also bin ich.«

Jean Paul Mongin, François Schwoebel
Der böse Geist des Herrn Descartes

Aus dem Französischen von Sabine Schulz
64 Seiten, Gebunden, 64 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-03734-433-0
€ 14,95 / CHF 20,00

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René Descartes

Geboren am 31.3.1596 in La Haye en Touraine; gestorben am 11.2.1650 in Stockholm.

René Descartes, Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler, ist für das neuzeitliche Denken und Wissen von grundlegender Bedeutung. Nach seinem Studium der Rechte verdingte er sich als Soldat, bereiste weite Teile Europas, stand in regem Austausch mit vielen Gelehrten seiner Zeit, lebte in Paris, Amsterdam, Stockholm. Stets auf der Suche nach einer universalen Methode zur Erforschung der Wahrheit, war der Zweifel an allen vermeintlichen Grundlagen sein Hauptantrieb, was ihn immer wieder zur Flucht vor staatlichen und kirchlichen Autoritäten zwang. Nach seinem Tod waren seine Schriften lange Zeit verboten.

Descartes entwickelte die analytische Geometrie und eine Methode des richtigen Vernunftgebrauchs, untersuchte das Phänomen der Lichtbrechung, die Flugbahnen der Meteore und arbeitete daran, die Existenz Gottes und die Unsterblichkeit der Seele zu beweisen. Sein berühmtester Ausspruch lautet: Ich denke, also bin ich: das Bewusstsein von sich selbst als eine der wichtigsten Grundlagen des modernen Denkens.

»Gern stelle ich mir Descartes vor, wie er auf den Gipfeln der Alpen steht, so weit oben, dass er ganz Europa überschauen kann; ich stelle mir vor, wie er sich zu Gedankenflügen in den Himmel aufschwingt, den er beinahe zu berühren scheint. Mit unersättlichem Wissensdurst und hungrigen Augen sucht Descartes die Wahrheit überall; wohin er auch seine Schritte wendet, fragt er nach ihr, er verfolgt sie von Land zu Land. Descartes hat einen Weg gebahnt, der in der Geschichte des menschlichen Geistes ewig Bestand haben wird.« (nach Antoine Léonard Thomas)

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